Warum Relaunch24 sich lieber nicht auf AI verlässt.

Warum Relaunch24 sich lieber nicht auf AI verlässt.

Warum wir uns dafür entschieden haben, Kundendaten und Hosting in menschlicher Verantwortung zu belassen.

Vorwort: Wie arbeitet Relaunch24 mit künstlicher Intelligenz?

Wie viele moderne Entwicklungsteams nutzen auch wir seit einigen Jahren KI-gestützte Werkzeuge in unserer täglichen Arbeit. Dazu gehören vor allem Entwickler-Editoren wie Cursor Für uns sind solche Tools in erster Linie eine Erweiterung klassischer Entwicklungsumgebungen: Sie helfen dabei, wiederkehrende Aufgaben schneller zu lösen, Code konsistenter zu halten und komplexe Zusammenhänge schneller zu überblicken. Die eigentliche Architektur, Systemlogik und Sicherheitsstruktur der Relaunch24-Engine bleibt dabei vollständig von unseren Entwicklern kontrolliert und läuft in keiner Instanz autonom.

Code ja, Datenbanken und Kundendaten nein

Wichtig ist dabei eine klare technische Trennung. Die R24-Engine besteht ausschließlich aus dem Core-Code unserer Plattform. Dieser Code enthält keinerlei Kundendaten, keine Inhalte und keine Datenbanken. Er beschreibt lediglich die Funktionsweise des Systems – also die Mechanik, mit der Websites ausgeliefert, Inhalte dargestellt und Module miteinander verbunden werden.

Die eigentlichen Inhalte einer Website liegen bei Relaunch24 bewusst außerhalb dieser Engine-Struktur. Unsere Architektur basiert auf einer Flat-File-Technologie: Inhalte werden als strukturierte Textdateien direkt im Dateisystem gespeichert. Es existieren also keine zentralen Datenbanken, die Inhalte oder Kundendaten sammeln oder aggregieren. Dadurch bleiben Daten immer dort, wo sie hingehören – auf dem jeweiligen Server der Website.

Diese Trennung hat einen wichtigen Nebeneffekt: Selbst wenn Entwickler beim Schreiben oder Optimieren des Engine-Codes KI-gestützte Editoren verwenden, kommen reale Kundendaten niemals mit diesen Werkzeugen in Kontakt. Der Code wird unabhängig von den eigentlichen Website-Inhalten entwickelt, während Inhalte und Daten ausschließlich auf der jeweiligen Serverinfrastruktur gespeichert bleiben. So bleibt der Entwicklungsprozess effizient, ohne dass sensible Daten jemals Teil von KI-gestützten Arbeitsprozessen werden.

Warum man Hosting und Daten lieber (für immer) in Menschenhand belassen sollte

Die aktuelle Begeisterung rund um KI-Tools hat dazu geführt, dass immer mehr Infrastruktur automatisiert wird: Server werden von Agenten konfiguriert, Code wird von KI generiert und ganze Systeme entstehen teilweise ohne klassischen Entwicklungsprozess. Für Prototypen oder kleine Experimente kann das sinnvoll sein. Sobald jedoch reale Infrastruktur, Kundendaten oder geschäftskritische Websites betroffen sind, zeigt sich ein grundlegendes Problem: KI-Systeme besitzen keine Verantwortung, kein Haftungsverständnis und keine rechtliche Einordnung.

Mehrere aktuelle Vorfälle zeigen deutlich, warum Hosting, Infrastruktur und Datenverwaltung weiterhin in menschlicher Verantwortung bleiben sollten. So berichteten Entwickler beispielsweise von einem Fall, bei dem ein KI-Coding-Assistent während einer Servermigration eigenständig Befehle ausführte und dabei zwei Websites sowie 2,5 Jahre an Daten löschte – inklusive aller Backups. Der Entwickler selbst bezeichnete die Ursache später als „zu großes Vertrauen in die KI“. (Artikel lesen)

Auch große Plattformen sind davor nicht gefeit. Bei Amazon kam es zuletzt zu mehreren Ausfällen von Online-Services, nachdem KI-gestützte Entwicklungswerkzeuge Änderungen am Code vorgenommen hatten. In einem Fall führte eine fehlerhafte Deployment-Änderung zu massiven Bestellproblemen und Millionen verlorener Transaktionen. (Bericht bei Business Insider) In einem anderen Fall löschte ein AI-Agent eigenständig Teile einer Cloud-Umgebung und verursachte eine mehrstündige Störung eines AWS-Dienstes. (Analyse lesen)

Auch aus Sicherheitsforschung und Studien gibt es ähnliche Warnsignale. Analysen zeigen, dass KI-generierter Code deutlich häufiger sicherheitsrelevante Schwachstellen enthält als von Menschen geschriebener Code. Teilweise scheitern fast die Hälfte der getesteten Codebeispiele an grundlegenden Sicherheitstests. (Studie ansehen) Gleichzeitig steigen mit zunehmender Automatisierung die Risiken für Fehlkonfigurationen, Datenlecks oder unkontrollierte Änderungen an produktiven Systemen.

Das bedeutet nicht, dass KI in der Softwareentwicklung keinen Platz hat. Im Gegenteil: Als Werkzeug zur Unterstützung von Entwicklern ist sie extrem wertvoll. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch darin, wo die Verantwortung bleibt. Infrastruktur, Hosting, Datenhaltung und Sicherheitsarchitektur sollten immer von Menschen (mit-)entworfen, überwacht und verantwortet werden – nicht von automatisierten Agenten oder Tools.

Genau aus diesem Grund setzt Relaunch24 auf eine klare technische Trennung: KI darf beim Schreiben von Code helfen, aber sie betreibt keine Server, verwaltet keine Datenbanken und trifft keine Infrastrukturentscheidungen. Hosting, Updates, Sicherheit und Datenhaltung bleiben bewusst in menschlicher Verantwortung. Denn während Code schnell generiert werden kann, ist Vertrauen in Infrastruktur etwas, das langfristig aufgebaut werden muss.

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